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JPod von Douglas Coupland

Clara Drechsler (Übersetzer), Harald Hellmann (Übersetzer)
Gebundene Ausgabe von Tropen Bei Klett-Cotta
Preis bei Amazon: EUR 24,95

ISBN: 3608501037, Erscheinungsdatum: August 2011, Auflage: 1., Aufl
Produktgruppe Bücher
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Produkt-Bild: Marshall McLuhan: Eine Biographie

Marshall McLuhan: Eine Biographie von Douglas Coupland

Nicolai von Schweder-Schreiner (Übersetzer)
Gebundene Ausgabe von Tropen Bei Klett-Cotta
Preis bei Amazon: EUR 18,95

ISBN: 3608503064, Erscheinungsdatum: Dezember 2011, Auflage: 2., Aufl.
Produktgruppe Bücher
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Produktbeschreibung

Marshall McLuhan
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Produkt-Bild: Generation X.

Generation X. von Douglas Coupland

Taschenbuch von Goldmann
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ISBN: 3442414199, Erscheinungsdatum: Januar 2004
Produktgruppe Bücher
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Produkt-Bild: Generation A

Generation A von Douglas Coupland

Clara Drechsler (Übersetzer), Harald Hellmann (Übersetzer)
Gebundene Ausgabe von Tropen Bei Klett-Cotta
Preis bei Amazon: EUR 19,95

ISBN: 360850110X, Erscheinungsdatum: August 2010, Auflage: 2., Aufl.
Produktgruppe Bücher
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Produktbeschreibung

Roman
Erscheinungsjahr: 2010
Übersetzung: Clara Drechsler u. Harald Hellmann
Gewicht: 540 gr / Abmessungen: 214 mm x 149 mm x 29 mm
Von Coupland, Douglas / Übersetzt v. Drechsler, Clara; Hellmann, Harald

Das neue prophetische Werk des literarischen Weltstars Douglas Coupland"Generation A" spielt in einer Welt ohne Bienen und ohne Liebe, in der die Pharmaindustrie und der Irrsinn herrschen. Douglas Coupland erzählt eine wundersame Geschichte über die große Einsamkeit im digitalen Zeitalter - und zugleich über die Möglichkeit einer neuen Gemeinschaft.

Die Bienen sind ausgestorben. Bis eines Tages an unterschiedlichen Orten der Welt fünf Menschen gestochen werden. Monatelang werden sie in Quarantäne gehalten und von Männern in schlecht sitzenden Anzügen verhört. Nach der Freilassung in eine internetgetriebene Welt erleben sie ihre fünfzehn Minuten Ruhm. Als ein dubioser Wissenschaftler sie überredet, ihm zu Testzwecken auf eine abgelegene Insel zu folgen, kommen sie einander überraschend näher. Mit souveränem Humor führt Douglas Coupland durch die Untiefen und Abgründe dieser bizarren Welt. Die der unseren verdammt ähnlich sieht ...

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Produkt-Bild: Eleanor Rigby: Roman

Eleanor Rigby: Roman von Douglas Coupland

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 8,95

ISBN: 3453405455, Erscheinungsdatum: Mai 2008
Produktgruppe Bücher
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Produktbeschreibung

Eleanor Rigby

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ob Eleanor Rigby, die Heldin aus dem gleichnamigen Beatlessong, auch stark übergewichtig war, wir wissen es nicht. Gewiss ist nur, dass sie eine verdammt einsame Person war. Derart isoliert, dass Liz Dunn, die Heldin in Douglas Couplands Roman, ihre E-Mail-Adresse wie ein Markenzeichen der Verlorenheit benutzt. Couplands Eleanor Rigby, irgendwo in den Vierzigern, führt in ihrer schmucklosen Wohnung in Vancouver seit Jahren ein freund- und freudloses Leben. Nette Idee, just in dem Moment, als sie ihre Weisheitszähne verliert, gerät ihr eintöniger Alltag ins Taumeln. Jeremy, ein fremder junger Mann, erwacht im Krankenhaus aus seinem Drogenrausch und begehrt sie zu sprechen. Liz Dunn schwant nichts Gutes. Nach dreißig Jahren meldet sich das Ergebnis ihres einzigen erotischen Abenteuers in ihrem Leben zurück!

Der Autor des Kultbuches Generation X und sein Thema: Die postmoderne Welt des schönen Scheins und ihr trübes Spiegelbild, die Verlorenen und Abgehängten, die dieses Leuchten nur von draußen betrachten dürfen. Couplands Entscheidung, Liz mit Galgenhumor und sarkastischer Selbstanalyse auszustatten, bewahrt den Roman einerseits vor grämlich bitterem Lamento, birgt aber auch die Gefahr, den Aspekt der Vereinsamung zu verniedlichen. Jeremy, die Frucht eines Vollsuff-Quickies seiner damals 16-jährigen Mom mit einem unbekannten österreichischen Schüler auf einer Studienfahrt nach Rom, wurde sofort nach seiner Geburt zur Adoption freigegeben. Der charmante und blendend aussehende verlorene Sohn, den Liz nun halb verstört, halb mütterlich gerührt in ihre Arme schließt, erweist sich bald als Mann mit eigenartigen Visionen. Und -- er ist todgeweiht!

In Jeremys rasch fortschreitender Multipler Sklerose bildet Coupland sein sinnstiftendes Anliegen ab. Liz? selbstgerechtes Einsamkeitsdrehbuch muss plötzlich größeren Dingen weichen. In Krankheits-schüben von düsteren Visionen erleuchtet, wird Jeremy zum Lebenselixir für seine Mutter. Dass die Lektüre im Schlussfurioso nicht zur quasireligiösen Erbauungsschrift abrutscht, liegt am ironischen Grundton, den Coupland trotz stark überkonstruierter Ereignisse eisern durchhält. Jenseitiges wird sarkastisch abgefedert. Als Liz gar noch einen Anruf von der österreichischen Polizei erhält, die einen lang gesuchten religiösen Eiferer und Stalker am Wickel hat, schließt sich ein magischer Kreis. Ihr Leben beginnt zu tosen! Und Coupland kriegt noch einmal die Kurve. --Ravi Unger

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Produkt-Bild: Alle Familien sind verkorkst

Alle Familien sind verkorkst von Douglas Coupland

Gebundene Ausgabe von Hoffmann und Campe
Preis bei Amazon: EUR 74,95

ISBN: 3455011764, Erscheinungsdatum: Sept. 2002
Produktgruppe Bücher
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Irgendwie sind die Figuren des 41-jährigen US-amerikanischen Autors Douglas Coupland, der 1994 mit dem Kultbuch Generation X debütierte, alle wie vom anderen Stern: verkorkst, ohne Zukunft, voll auf Droge und mit einer zumeist skurrilen Vergangenheit. Aber wenn man sich Couplands befremdliche Bestandsaufnahmen trostloser Vorstädte, Disneyworlds und Shopping Malls richtig vor Augen führt, dann merkt man schnell, dass seine dann doch wieder glaubwürdigen Helden eben auf dem merkwürdigsten Stern des ganzen Universums -- unserer Erde -- zu Hause sind.

So ist es auch im neuen, wieder einmal fulminanten Roman des Autors, der zunächst eher als Freak Show denn als Gesellschaftsroman daherkommt: Am Vorabend der Jungfernfahrt ihrer Contergan-geschädigten Tochter Sarah zum Mond hat deren Mutter Janet Drummond alle ihre Familienangehörigen samt ihres bisweilen arg paranoiden Anhangs zusammengetrommelt. Und das Bild, dass diese Gruppe vermittelt, passt so gar nicht zum zahnweißsauberen Astronautenimage, das die US-Presse von ihren Himmelsstürmern und deren Angehörigen so gerne zeigt: Janet, die nicht nur der Internet-Pornografie verfallen ist, hat ihren Tagesrhythmus nach den Zeitpunkten ihrer Tabletteneinnahme ausgerichtet. Sarahs Bruder Wade ist ein abgehalfterter und von Aids gezeichneter Ex-Hockey-Star, der eine prüde Bibelgläubige zur Frau genommen hat. Der jüngere Bruder Bryan wird nur noch von Selbstmordfantasien am Leben gehalten -- und von einem Nachwuchswunsch, den seine schwangere, hochgradig cholerische Freundin Shw (Kind der antiautoritären 68er-Generation und benannt nach den Initialen eines zum erleuchteten Märtyrer stilisierten Freiheitskämpfers) nicht befriedigen will: Ihre Leibesfrucht hat sie längst zum Verkauf angeboten. Dass der Familienvater Ted ein sadistischer Bankrotteur ist, versteht sich fast von selbst. Und dann kippt der Plot unversehens um, und die Drummonds sind mitten drin in einer Geschichte rund um Amokläufer, Kinderhändler und Kloning, in deren Licht die Protagonisten ziemlich normal aussehen.

Sarah Drummond mag zum Mond fliegen, aber Coupland startet inmitten der prähistorischen Sumpflandschaft Floridas zur Expedition in die fremden Welten unserer Alltagswirklichkeit. Und das kann er nun mal besser als jeder andere. Alle Familien sind verkorkst ist ein neuer Beweis dafür. --Thomas Köster

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Produkt-Bild: Girlfriend in a Coma.

Girlfriend in a Coma. von Douglas Coupland

Tina Hohl (Übersetzer)
Taschenbuch von Goldmann
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ISBN: 344244957X, Erscheinungsdatum: 2001
Produktgruppe Bücher
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Jeder hat sich schon einmal die Frage gestellt, wie die Welt wohl in zwanzig oder dreißig Jahren aussehen wird. Was wäre, wenn man heute in ein Koma fallen und in zwanzig Jahren wieder aufwachen würde? Douglas Coupland (1961), offensichtlich fasziniert von dieser Frage, lässt in Girlfriend in a Coma einen Teenager der 70er Jahre in ein Koma fallen und fast zwanzig Jahre später in einer modernen, schnellen Welt wieder aufwachen.

Ein Verlangen nach der 'guten alten Zeit' ist hierbei nicht zu übersehen, doch außer Melancholie gibt es in diesem fünften Roman des kanadischen Kult-Autors noch einiges mehr. Wie in seinen vorherigen Romanen kreiert Coupland glaubwürdige Figuren, die er, mit etwas Selbstironie ausgestattet, nach ihrem Platz im Leben suchen lässt. Und wie in seinen anderen Büchern tut er das sehr einfühlsam und gleichzeitig witzig-ironisch. Doch die Ironie, bisher Markenzeichen für Coupland, scheint ihm in Girlfriend in a Coma nicht mehr ausreichend. In diesem Buch will der Autor mehr und das wirkt letzten Endes etwas befremdend.

Die Geschichte beginnt am 15. Dezember 1979; der Tag, an dem Karen und Richard, beide 17 Jahre alt, sich zum ersten Mal lieben, oben in den Bergen nahe Vancouver, im Schnee. Am Abend gehen sie mit ihren Freunden Wendy, Pam, Linus und Hamilton auf eine Party, auf der Karen nach etwas Alkohol und zwei Valium-Tabletten bewusstlos wird und schließlich in ein Koma fällt. Nach neun Monaten gebärt die regungslose Karen Richards Baby. Das Mädchen, Megan, wächst bei ihren Großeltern auf, während Richard und seine Freunde damit kämpfen, erwachsen zu werden. Nach der High-School löst der Freundeskreis sich mehr oder weniger auf. Wendy, Pam und Linus ziehen weg, getrieben von ihren Idealen und Träumen. Hamilton und Richard bleiben in Vacouver.

Hamilton ist ziellos und Richard bleibt bei Karen, besucht sie jede Woche und beginnt mehr und mehr zu trinken. Anfang der 90er Jahre kehren die anderen desillusioniert in die Stadt der gemeinsamen Kindheit zurück: Pam, das ex-drogenabhängige Ex-Supermodel, Wendy, die überarbeitete Ärztin und Linus, der auf langen Reisen doch keine Antworten auf seine Fragen gefunden hat. Alle leben sich wieder ein, finden Arbeit bei einer TV-Produktionsfirma und akzeptieren, dass das Leben eben nicht so läuft, wie man es sich als Teenager erträumt hat.

1996 wacht Karen überraschend aus ihrem Koma auf: eine 34-jährige, die geistig jedoch ein Teenager ist, wie ihre Tochter Megan. Die unwissende Karen wird von ihren Freunden über die Welt der 90er Jahre aufgeklärt: Computer, schnurlose Telefone, Faxapparate. Alles ist schnell, effektiv und neu. Karen ist schockiert: "But what about you -- are you new and improved and faster and better, too? I mean as a result of your fax machine?"

Er wolle mit diesen Buch, so meint er in einem Interview, die Leser aufrufen, Fragen zu stellen und sich um ihre Umgebung zu kümmern. Das ist nett gemeint, nur erinnert seine angebotene Lösung zu sehr an religiöse Besessenheit. Oder sind es nur übertriebene Hippie-Ideale? Egal, es bleibt nur zu hoffen, dass Coupland die Welt in seinem nächsten Roman nicht noch mehr verändern will. Man kann ihm diesen lächerlichen Schluss jedoch verzeihen, denn letzten Endes ist auch dieses Buch ein exzellenter Coupland. Der Stil: locker, packend und gefühlvoll. Die Story: zum Nachdenken über Ideale, Freundschaft und den Sinn des Lebens. Vielleicht nur für Liebhaber, dafür aber stellenweise vom Feinsten.

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Produkt-Bild: Miss Wyoming.

Miss Wyoming. von Douglas Coupland, Tina Hohl

Taschenbuch von Rowohlt Tb.
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ISBN: 3499232642, Erscheinungsdatum: 2003, Auflage: 2
Produktgruppe Bücher
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Kurz nach seinem Tod hat der B-Movie-Produzent John Johnson eine Vision, die sein Leben verändern wird. Im Rausch einer Überdosis hört er im Medical Center von Beverly Hills die blendend weiße Stimme des Werbestars Susan Colgate, die vor ihrer drittklassigen TV-Karriere einmal Miss Wyoming gewesen ist. Nach seiner Wiederbelebung verkauft Johnson alles, was er besitzt, und streift als Penner durch Hollywood.

Wer klinisch schon einmal gestorben ist, hat die besten Voraussetzungen, um noch einmal ganz von vorne anzufangen. Fans des kalifornischen Kult-Autors Douglas Coupland wissen das -- spätestens seit dem Roman Girlfriend in a Coma, in dem die Heldin Kate nach 17 Jahren Dämmerzustand in einer beschleunigten Zukunft erwachte. Auch Johnson versucht, nach seinem Abgleiten in den Drogenwahnsinn aus seiner Hollywood-Existenz auszubrechen. Aber als er auf der Natursteinveranda des Nobelrestaurants "Ivy" plötzlich Susan gegenübersteht, die selbst nur knapp einer Flugzeugkatastrophe entronnen ist und seitdem ein neues Leben zu führen sucht, muss er gestehen, dass seine Erleuchtung im Krankenhaus damals nichts als der kitschige Drehbucheinfall eines mediokren Schreiberlings gewesen ist: keine "mystische Vision in Dolby-THX", sondern "irgendeine alte Folge dieser Serie, in der Sie mitgespielt haben," und die zufällig im Fernseher des Krankenzimmers lief.

Dies alles erzählt Coupland mit jener stilistisch raffinierten Oberflächlichkeit, die sein Stoff ihm abverlangt. Beizeiten glaubt man, sich wirklich in eben jener Soap Opera wiederzufinden, die die Protagonisten für ihr wahres Leben halten. Aber dann erzählt Coupland auch von der Suche Johns und Susans nach der wahren Liebe. Es ist eine Suche, die beiden Abgestürzten wieder Hoffnung gibt: Ein neuer Coupland-Ton, trashig und très chic zugleich. Unbedingt lesen. --Thomas Köster

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Produkt-Bild: Microsklaven

Microsklaven von Douglas Coupland

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ISBN: 345501173X, Erscheinungsdatum: 1996, Auflage: 1. Aufl.
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Mikrosklaven ist die Geschichte einer Gruppe von jungen Leuten, die für die heutige Zeit durchaus repräsentativ sein könnte. Alles beginnt im Hause eines renommierten Softwarekonzerns in Redmond, dessen Name vom Autor nicht geändert wurde, weswegen Ähnlichkeiten mit einer existierenden Firma nicht zufällig, sondern beabsichtigt sind. Das Unglaubliche ist eingetreten: Ein Programmierer wird für einen Fehler von Bill persönlich per Email "geflamet", was bisher nur in Ausnahmefällen vorgekommen sein soll. Der Alltag bei Microsoft ist hart, bekanntlich haben diejenigen, die dort angestellt sind, im Grunde kein Privatleben, da ihr ganzes Leben sich quasi in der Firma abspielt. Die eigene Wohnung ist nicht mehr als ein Schlafplatz, weswegen jeder sich bemüht, sein Büro so persönlich zu gestalten wie nur möglich, denn dort verbringt man schließlich die meiste Zeit. Douglas Coupland erzählt seine Geschichte aus der Sicht von Dan, einem Mitglied der Gruppe, der eine Art Tagebuch führt, und es ist in der Ich-Form geschrieben. Dan erzählt von seinen Freunden, seiner Familie, was er den Tag über erlebt, was er denkt und fühlt.

Allen ist klar, dass sie bei Microsoft auf Dauer nicht überleben können, es sei denn, sie verzichten völlig auf ein Privatleben. Was liegt also näher, als sich selbständig zu machen und dem großen Vorbild nachzueifern? An Ideen mangelt es ihnen nicht, auch nicht an der nötigen Begeisterung, die dieser Aufbruch in eine ungewisse Zukunft mit sich bringt. Der Leser begleitet sie auf ihrem Weg ins "Erwachsenenleben" und hat teil an ihren kleineren und größeren Sorgen und Nöten.

Wer einen reißerischen Roman erwartet, in dem pausenlos Intrigen gesponnen werden, ist mit Microserfs schlecht bedient. Es passiert im Grunde nicht viel, aber weil jeder, der an der neuen Informationsgesellschaft teilnimmt und sich (vielleicht) noch gut daran erinnert, wie er mit 23 Jahren gedacht und gefühlt hat, sich in irgendeiner Weise mit den Charakteren identifizieren kann, ist das Buch nicht nur für die Altersgruppe lesenswert, deren Leben es beschreibt. Der etwas eigenwillige Erzählstil von Douglas Coupland ist zwar anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber so originell, dass man kaum umhin kann weiterzulesen, auch wenn man im allgemeinen Erzählungen in der Ich-Form nicht sonderlich schätzt.

Auch wenn Microserfs kaum ein literarisches Meisterwerk darstellt, beschreibt es sehr anschaulich die "Welt" der heute Zwanzig- bis Dreißigjährigen, ist aber denjenigen, die noch immer keinen Zugang zu Computern gefunden haben und denen das "Globale Dorf" namens Internet weiterhin suspekt ist, als Lektüre kaum zu empfehlen. --Monika Hübner

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Produkt-Bild: Generation A: Roman

Generation A: Roman von Douglas Coupland

Clara Drechsler (Übersetzer), Harald Hellmann (Übersetzer)
Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 8,99

ISBN: 3453408128, Erscheinungsdatum: Februar 2012
Produktgruppe Bücher
Zoom ± Produkt-Bild: Generation A: Roman
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