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About a boy von Nick Hornby

Harald Hellmann (Übersetzer), Clara Drechsler (Übersetzer)
Broschiert von Kiepenheuer & Witsch
Preis bei Amazon: EUR 7,99

ISBN: 3462043072, Erscheinungsdatum: März 2011, Auflage: 1., Auflage
Produktgruppe Bücher
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Warum Nick Hornby seinen neuen Roman About a Boy genannt hat, ist eigentlich am Ende der Lektüre nicht ganz klar, denn eigentlich beschreibt er zwei Jungs. Der eine, Will, ist zwar schon 35 Jahre alt und Marcus erst 12. Doch Will ist in seiner Art, sich vor Verantwortung zu drücken und andere für seine Zwecke zu benutzen kaum älter als Marcus. Wie die beiden sich fanden und warum sie sich wunderbar ergänzen, erzählt Nick Hornby in einer rasanten Geschichte.

Will hat es nicht nötig zu arbeiten, er kann ganz gut von den geerbten Tantiemen seines Vaters leben und mit festen Freundschaften zu Frauen oder gar die Gründung einer Familie hat er herzlich wenig am Hut. Am meisten haßt er es, wenn wieder einmal eine Beziehung tränenreich zu Ende geht. Bis er auf einen genialen Einfall kommt. Er müßte sich einfach um die schmählich vernachlässigten, alleinerziehenden Frauen kümmern. Es muß Tausende von ihnen überall in London geben, -- "alleinerziehende Mütter, intelligente, attraktive, willige Frauen", die "tollen Sex, reichlich Streicheleinheiten fürs Ego, Vaterschaft auf Zeit ohne Tränen und eine Trennung ohne Schuldgefühle -- was konnte ein Mann sich Besseres wünschen?" So beginnt Nicks Karriere als Seriensoftie.

In seiner Rolle als Will, der Erlöser, trifft er Marcus und seine Mutter. Sie gefällt ihm auf Anhieb ganz gut, doch Marcus ist ganz und gar nicht der Zwölfjährige, wie ihn sich Will vorgestellt hat. Sein Musikgeschmack ist bei Joni Mitchell stehen geblieben, von Curt Cobain hat er keine Ahnung, er trägt die völlig verkehrten Schuhe, von Turnschuhen hat er noch nicht gehört, und vor allem nicht davon, daß es darum geht, die Richtigen zu tragen. Sein Haarschnitt ist eher schlicht und von seinen Hosen ganz zu Schweigen. Für Marcus ist das Leben in seiner Klasse, wie man sich vorstellen kann, nicht ganz leicht. Und nachdem er sich auch noch in das schönste Mädchen der Schule verliebt hat, muß ihm Will schleunigst auf die Sprünge helfen. Sonst wird da nichts Vernünftiges draus.

Die Mutter von Marcus ist zwar attraktiv, doch in einer depressiven Stimmung unternimmt sie einen Selbstmordversuch. Ehe er sich versieht hat Will plötzlich, nachdem er wirklich nur an gutem Sex und etwas Unterhaltung interessiert war, eine ganz Menge Probleme am Hals, die sich nicht einfach ignorieren lassen, wenn er sich nur lange genug nicht rührt.

About A Boy handelt vom Erwachsenwerden zweier ganz unterschiedlicher Männer. Ihre Schwierigkeiten dabei schildert der Engländer Nick Hornby, der schon mit High Fidelity und Fever Pich -- Ballfieber große Erfolge gelandet hat, in einem unangestrengten, schnodderigen Ton. Er geht sein Thema locker an, doch immer wieder werden seine beiden Helden vom Ernst des Alltags eingeholt. Mitten in der schönsten Slapstick-Einlage bleibt dabei dem Leser das Lachen im Halse stecken. Gut geschriebene Unterhaltung. --Manuela Haselberger

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A Long Way Down von Nick Hornby

Clara Drechsler (Übersetzer), Harald Hellmann (Übersetzer)
Taschenbuch von Knaur TB
Preis bei Amazon: EUR 9,99

ISBN: 3426615363, Erscheinungsdatum: Oktober 2006
Produktgruppe Bücher
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Produktbeschreibung

Taschenbuch A Long Way Down Roman, 388 Seiten

Aus der Amazon.de-Redaktion

Vier Menschen, vier Lebenswege, die ganz tief hinab führten. Am bitteren Ende -- und hier setzt der Roman ein -- geht es allerdings noch einmal hoch hinauf. Auf dem Dach eines Londoner Hochhauses treffen in der Silvesternacht vier Gestalten zufällig aufeinander, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Was sie eint, ist der Wunsch, durch einen Sprung in die Tiefe ihrem Leben ein Ende zu setzen. Da jedoch keiner willens ist, den intimen Finalsatz unter den Augen Fremder zu vollziehen, wird der Versuch fürs erste abgebrochen. Unversehens bildet sich auf dem Dach eine skurrile Selbsterfahrungsgruppe -- und wir sind im Hornby-Land angekommen. Lesen Sie einen Textauszug.

Erzähler sind die Sprungkandidaten selbst. Martin, der populäre Frühstücksfernsehmoderator, dessen Ausflug ins Bett einer 15-Jährigen dazu führte, dass die Scheinwerfer für ihn endgültig ausgingen. Die altjüngferliche Katholikin Maureen, die beim einzigen ?Fehltritt? ihres Lebens ein Kind zur Welt brachte, dass seitdem im Wachkoma dämmert. Die rotzfreche Jess, für die der Selbstmord wegen eines Kerls einfach nur ein geiler Abgang zu sein scheint. Schließlich JJ, der Rockmusiker mit Karriereknick (in dem sich Hornby neben Maureen und ihrem kranken Kind, ein Schicksal, das der Autor teilt, wohl am deutlichsten verkörperte). Dieses Unglücksquartett dient Hornby als menschliche Jongliermasse, ein wahres Satirefeuerwerk über die letzten Fragen um Leben und (Frei)tod abzufackeln.

Der Autor zaubert alles aus dem Hut, was wir an ihm lieben: Dylan-Verse, Weisheiten von Oscar Wilde, Pop-Zitate und bitterlustiges Lifestyle-Gemäkel. Kritiker sahen darin die Crux des Romans. Der Suizid dürfe nicht Gegenstand ironischer Betrachtung werden. Tiefe Seelenqualen auszuloten, sei Hornbys Sache nicht. ?Eine leichte, amüsante Lektüre, aber kaum geeignet, Licht auf das wirkliche Leid von Menschen zu werfen?, merkte ein britischer Amazon-Leser an. Hornby konterte, ein depressives Buch über Depressionen hätte wohl niemanden sonderlich angemacht. Richtig so! Kein psychiatrisches Gutachten in Romanform, kein Lebensratgeber für verdüsterte Gemüter -- und trotzdem verdammt lebensklug. Hornby besitzt eindeutig die bessere Medizin. -?Ravi Unger

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Produkt-Bild: About a Boy

About a Boy von Nick Hornby

Clara Drechsler (Übersetzer), Harald Hellmann (Übersetzer)
Gebundene Ausgabe von Kiepenheuer & Witsch
Preis bei Amazon: EUR 18,95

ISBN: 3462027379, Erscheinungsdatum: August 1998
Produktgruppe Bücher
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Produktbeschreibung

About a Boy.

Aus der Amazon.de-Redaktion

Warum Nick Hornby seinen neuen Roman About a Boy genannt hat, ist eigentlich am Ende der Lektüre nicht ganz klar, denn eigentlich beschreibt er zwei Jungs. Der eine, Will, ist zwar schon 35 Jahre alt und Marcus erst 12. Doch Will ist in seiner Art, sich vor Verantwortung zu drücken und andere für seine Zwecke zu benutzen kaum älter als Marcus. Wie die beiden sich fanden und warum sie sich wunderbar ergänzen, erzählt Nick Hornby in einer rasanten Geschichte.

Will hat es nicht nötig zu arbeiten, er kann ganz gut von den geerbten Tantiemen seines Vaters leben und mit festen Freundschaften zu Frauen oder gar die Gründung einer Familie hat er herzlich wenig am Hut. Am meisten haßt er es, wenn wieder einmal eine Beziehung tränenreich zu Ende geht. Bis er auf einen genialen Einfall kommt. Er müßte sich einfach um die schmählich vernachlässigten, alleinerziehenden Frauen kümmern. Es muß Tausende von ihnen überall in London geben, -- "alleinerziehende Mütter, intelligente, attraktive, willige Frauen", die "tollen Sex, reichlich Streicheleinheiten fürs Ego, Vaterschaft auf Zeit ohne Tränen und eine Trennung ohne Schuldgefühle -- was konnte ein Mann sich Besseres wünschen?" So beginnt Nicks Karriere als Seriensoftie.

In seiner Rolle als Will, der Erlöser, trifft er Marcus und seine Mutter. Sie gefällt ihm auf Anhieb ganz gut, doch Marcus ist ganz und gar nicht der Zwölfjährige, wie ihn sich Will vorgestellt hat. Sein Musikgeschmack ist bei Joni Mitchell stehen geblieben, von Curt Cobain hat er keine Ahnung, er trägt die völlig verkehrten Schuhe, von Turnschuhen hat er noch nicht gehört, und vor allem nicht davon, daß es darum geht, die Richtigen zu tragen. Sein Haarschnitt ist eher schlicht und von seinen Hosen ganz zu Schweigen. Für Marcus ist das Leben in seiner Klasse, wie man sich vorstellen kann, nicht ganz leicht. Und nachdem er sich auch noch in das schönste Mädchen der Schule verliebt hat, muß ihm Will schleunigst auf die Sprünge helfen. Sonst wird da nichts Vernünftiges draus.

Die Mutter von Marcus ist zwar attraktiv, doch in einer depressiven Stimmung unternimmt sie einen Selbstmordversuch. Ehe er sich versieht hat Will plötzlich, nachdem er wirklich nur an gutem Sex und etwas Unterhaltung interessiert war, eine ganz Menge Probleme am Hals, die sich nicht einfach ignorieren lassen, wenn er sich nur lange genug nicht rührt.

About A Boy handelt vom Erwachsenwerden zweier ganz unterschiedlicher Männer. Ihre Schwierigkeiten dabei schildert der Engländer Nick Hornby, der schon mit High Fidelity und Fever Pich -- Ballfieber große Erfolge gelandet hat, in einem unangestrengten, schnodderigen Ton. Er geht sein Thema locker an, doch immer wieder werden seine beiden Helden vom Ernst des Alltags eingeholt. Mitten in der schönsten Slapstick-Einlage bleibt dabei dem Leser das Lachen im Halse stecken. Gut geschriebene Unterhaltung. --Manuela Haselberger

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Produkt-Bild: 31 Songs

31 Songs von Nick Hornby

Clara Drechsler (Übersetzer), Harald Hellmann (Übersetzer)
Taschenbuch von Kiepenheuer & Witsch
Preis bei Amazon: EUR 6,95

ISBN: 3462033859, Erscheinungsdatum: Mai 2004, Auflage: 1., Aufl.
Produktgruppe Bücher
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Produktbeschreibung

31 Songs.

Aus der Amazon.de-Redaktion

Am liebsten wäre der Londoner Autor Nick Hornby kein Schriftsteller geworden. Am liebsten nämlich hätte der Autor von High Fidelity Popsongs geschrieben. "Ich schreibe Bücher", hat er einmal gesagt, "weil ich keine Popsongs schreiben kann."

Dies ist wohl auch der Grund, warum Hornby so viele literarische Liebeslieder über die profanen Hits unserer Zeit geschrieben hat, wobei er bei seinem Begriff von Pop auch Soul, Reggae, Country und Rock mit einbezog. "Ich höre Songs -- praktisch ausschließlich", schreibt er deshalb in diesem Buch. Um dann fulminante Essays zu schreiben über "Your Love Is The Place That I Come From" vom Teenage Fan Club, "Born For Me" von Peter Westerberg, "Rain" der Beatles, "Smoke" von Ben Folds Five, "Samba Pa Ti" von Santana oder "First I Look At The Purse" von der J. Geils Band. Wer da nicht Lust bekommt, in den nächsten Plattenladen zu laufen (oder, wenn es denn unbedingt sein muss, in ein CD-Geschäft), ist selber schuld.

31 Songs ist ein wundervoller Sampler mit klugen und witzigen, teils sehr persönlichen, teils grandiosen Analysen der Errungenschaften unserer Populär- und bisweilen auch Kitschkultur. Das Buch jedenfalls hat es verdient, die Hitparaden der Bestsellerlisten zu stürmen. --Thomas Köster

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Produkt-Bild: Juliet, Naked: Roman

Juliet, Naked: Roman von Nick Hornby

Clara Drechsler (Übersetzer), Harald Hellmann (Übersetzer)
Broschiert von Kiepenheuer & Witsch
Preis bei Amazon: EUR 8,95

ISBN: 3462042459, Erscheinungsdatum: August 2010, Auflage: 1., Auflage
Produktgruppe Bücher
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Produktbeschreibung

Juliet, Naked

Aus der Amazon.de-Redaktion

Von Musik hat Annie keine Ahnung. Das jedenfalls glaubt Duncan, nachdem er die Besprechung seiner Freundin von bisher unbekannten Aufnahmen des Singer-Songwriters Tucker Crowe gelesen hat. In Duncans Welt dreht sich alles um Crowe, der 1986, kurz vor einem Auftritt und kurz nach einem Erlebnis auf einer schmuddeligen Toilette, für immer aus der Musikwelt verschwunden zu sein schien. Nun hat die Plattenfirma Duncan als großem ? vielleicht größtem ? Fan mit Juliet, Naked eine alte Einspielung mit Songs zugeschickt, die in anderer Form auf dem Album Juliet zu hören waren. Für Annie sind die Lieder nicht mehr als talentierte Vorarbeiten, die die spätere Größe der Studioeinspielungen lediglich andeuten. Für Duncan aber sind sie eine Offenbarung.

Im Roman Juliet, Naked veröffentlichen Annie und Duncan ihre Rezensionen auf einer Fansite, er euphorisch mit dem Hang zum Größenwahn und voller Vergnügen, die Songs vor allen anderen gehört zu haben, sie leise und zurückhaltend, mit gemessener Kritik. Und plötzlich beginnt sich Tucker Crowe, von dem seit Jahren niemand mehr etwas gehört hat und über dessen Verbleib die wildesten Gerüchte kursieren, zu rühren. Er nimmt zu Annie, von der er sich erstmals seit langem wieder verstanden fühlt, Kontakt auf. Die beiden kommen sich näher ? und das auf eine Art und Weise, die Ducan nicht gerade lieb sein kann...

Juliet, Naked von Nick Hornby ist eine Liebesgeschichte, die von der abgestorbenen und entflammten Liebe zweier Menschen ebenso erzählt wie ? natürlich! ? von der Liebe zur Musik. Wie es Hornby dabei gelingt, selbst aus scheinbaren Belanglosigkeiten wie zwei Musikbesprechungen ganze psychologische Kosmen seiner Figuren zu entwerfen, ist mehr als faszinierend. Juliet, Naked ist ein großartiges, leichthändig formuliertes Buch über Leidenschaft und Verlogenheit, das man unbedingt lesen sollte. ? Thomas Köster

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Produkt-Bild: Mein Leben als Leser

Mein Leben als Leser von Nick Hornby

Clara Drechsler (Übersetzer), Harald Hellmann (Übersetzer)
Broschiert von Kiepenheuer & Witsch
Preis bei Amazon: EUR 7,90

ISBN: 3462036254, Erscheinungsdatum: Sept. 2005, Auflage: 1., Aufl.
Produktgruppe Bücher
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Produktbeschreibung

#Nick Hornby schreibt nicht nur, er liest auch, und das nicht zu knapp. In diesem Buch erfhrt der Leser, welche B?cher Nick Hornby gekauft, gelesen oder in die Ecke geknallt hat - und somit auch ganz viel ?ber Nick Hornby selbst. Ein doppeltes Muss!Warum kauft man sich manche B?cher und fngt sie noch auf dem Heimweg an, whrend andere im Regal verschimmeln? Und wie ndern sich Lesegewohnheiten, wenn plÜtzlich ein Baby da ist und Zeit und Ruhe an allen Ecken und Enden fehlen? Wie schafft man es, dennoch zu lesen? Und zwar das Richtige?Nick Hornbys viel beachtete Kolumne ?ber die B?cher, die er liebt, die er hasst, die haargenau auf sein Leben passen und die ihm rein gar nichts sagen, ist in Grobritannien und den USA der ultimative Ratgeber in allen B?cherfragen, und das ist kein Wunder. Denn Hornby animiert zum sofortigen Kauf mancher B?cher, liefert gute Argumente, warum sich manches nicht zu lesen lohnt, macht durch Nacherzhlung mancher Klassiker einfach klug und versetzt in die Lage, mit gesundem Halbwissen seine Freunde zu beeindrucken. Doch vor allem erzhlt er in diesem herrlich subjektiven und ehrlichen Buch ganz viel ?ber sich selbst Was ihn rgert oder begeistert im Leben und im Buch.#3462036254Rezension#Hornby hat zwei Begabungen Er ist ein gnadenloser, lebenskluger Beobachter und ein charmanter Plauderer zugleich. Vogue Hornby bildet die perfekte Synthese zwischen E und U, wie sie sich jeder Literaturbetrieb ersehnt. FAZ

Aus der Amazon.de-Redaktion

Was liest eigentlich einer, der mit Musik-Romanen und ?Nostalgien wie High Fidelity oder 31 Songs berühmt geworden ist -- wenn er überhaupt die Stereo-Anlage gegen den Bücherschrank eintauscht? Rocklexika zum Beispiel, oder die Biographien berühmter Popstars? Mitnichten, kann man sagen, nachdem man Nick Hornbys Mein Leben als Leser in die Hand genommen hat. Er liest Quitting Smoking oder Endlich Schluss mit Rauchen von Gillian Riley (nacheinander, zum Teil auch zweimal). Aber er liest auch Bush at War von Bob Woodward, Biografien über John McEnroe oder Historienschmöker wie Pompeji seines Schwagers Robert Harris. Oder aber David Copperfield von Charles Dickens und Der Herr der Ringe.

Hornby ist ein Vielleser und ?käufer mit überaus buntem Repertoire, und was er kauft, wird nicht unbedingt gelesen. Deshalb hat der Autor jedem Kapitel zwei Listen vorangestellt, damit man spekulieren kann, warum ein Buch ungelesen ins Bücherregal gewandert ist. Aber auch bei dem immensen Lektüre-Pensum, das Hornby absolviert (allein 83 Schriftstellerinnen und Schriftsteller sind vertreten, teils mit mehreren Publikationen) -- er bleibt vor allem eines: ein aufmerksamer Bücherwurm. Und so ist Mein Leben als Leser eine fulminante Lektüreschule geworden, bei der man sich -- etwa in Bezug auf Tobias Wolff, Lynn Truss oder Paul Collins -- noch Tipps holen kann, zum anderen aber auch in Bezug auf Klassiker wie Dostojewskijs Schuld und Sühne, J.D. Salingers Der Fänger im Roggen oder Jonathan Lethems Die Festung der Einsamkeit allerlei Neues, Überraschendes erfährt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Hornby nicht nur aufmerksam liest, sondern auch sehr persönlich, mit biographischem Impuls. Und dann kann er natürlich auch noch überaus vergnüglich und informativ übers Lesen schreiben. --Isa Gerck

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All you can read: Bücher, die ich kaufe - Bücher, die ich lese von Nick Hornby

Clara Drechsler (Übersetzer), Harald Hellmann (Übersetzer)
Broschiert von Kiepenheuer & Witsch
Preis bei Amazon: EUR 7,95

ISBN: 3462037803, Erscheinungsdatum: März 2007
Produktgruppe Bücher
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Produktbeschreibung

All you can read Bücher, die ich kaufe - Bücher, die ich lese

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nick Hornbys kurzweilige Geschichten leuchten am zeitgenössischen Literatur-Himmel. Seine schillernden Figuren sind voll aus dem Leben gegriffen, gerade durch das Kumpelhafte fühlt sich manch Leser dem Autor seelenverwandt. Und wer sich von den lockeren Romanen des witzigen Engländers gerne unterhalten lässt, interessiert sich womöglich auch dafür, was Hornby über andere Bücher denkt. Wie bereits in Mein Leben als Leser (Original: The Polysyllabic Spree) bietet das jüngere Taschenbuch All you can read (Original: Housekeeping vs. the Dirt) Hornby-Kolumnen aus dem Believer-Magazin zu mehr oder weniger empfehlenswerten Titeln. Übrigens: In diesem Taschenbuch mit dem bezeichnenden Untertitel Bücher, die ich kaufe -- Bücher, die ich lese gesteht der Kultautor, dass er gerne bei Amazon recherchiert...

In All you can read treffen Leser eine wahrhaftige Pulitzerpreis-Gewinnerin sowie Nicks leibhaftige Schwester. Hornby erzählt von seinen Lesereisen, Dumme-Jungen-Fehlern -- und wo es die besten Buchhandlungen gibt. Zu aller erst dreht sich natürlich alles um gute Bücher von Autoren wie Kate Atkinson oder Sean Wilsey. Natürlich empfinden Leser Passagen besonders unterhaltsam, die von Themen oder Autoren handeln, mit denen man was anzufangen weiß. Wenn also im Text ein gewisser "Marcus" erwähnt wird, ist hierzulande nicht jedem sofort klar, dass es sich um Greil Marcus handelt, der sich über Bob Dylon auslässt. Deshalb genießen diejenigen die Lektüre unbeschwert, die der englischsprachigen Literatur nahe stehen -- oder sich von Hornbys Buchtipps in diese Szene einführen lassen wollen. Warum auch nicht, schließlich war "Kumpel Hornby" früher einmal Lehrer. -- Herwig Slezak

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Produkt-Bild: 31 Songs

31 Songs von Nick Hornby, Clara Drechsler, Harald Hellmann

Gebundene Ausgabe von Kiepenheuer & Witsch
Preis bei Amazon: EUR 8,90

ISBN: 3462032208, Erscheinungsdatum: Februar 2003
Produktgruppe Bücher
Zoom ± Produkt-Bild: 31 Songs

Aus der Amazon.de-Redaktion

Am liebsten wäre der Londoner Autor Nick Hornby kein Schriftsteller geworden. Am liebsten nämlich hätte der Autor von High Fidelity Popsongs geschrieben. "Ich schreibe Bücher", hat er einmal gesagt, "weil ich keine Popsongs schreiben kann."

Dies ist wohl auch der Grund, warum Hornby so viele literarische Liebeslieder über die profanen Hits unserer Zeit geschrieben hat, wobei er bei seinem Begriff von Pop auch Soul, Reggae, Country und Rock mit einbezog. "Ich höre Songs -- praktisch ausschließlich", schreibt er deshalb in diesem Buch. Um dann fulminante Essays zu schreiben über "Your Love Is The Place That I Come From" vom Teenage Fan Club, "Born For Me" von Peter Westerberg, "Rain" der Beatles, "Smoke" von Ben Folds Five, "Samba Pa Ti" von Santana oder "First I Look At The Purse" von der J. Geils Band. Wer da nicht Lust bekommt, in den nächsten Plattenladen zu laufen (oder, wenn es denn unbedingt sein muss, in ein CD-Geschäft), ist selber schuld.

31 Songs ist ein wundervoller Sampler mit klugen und witzigen, teils sehr persönlichen, teils grandiosen Analysen der Errungenschaften unserer Populär- und bisweilen auch Kitschkultur. Das Buch jedenfalls hat es verdient, die Hitparaden der Bestsellerlisten zu stürmen. --Thomas Köster

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Produkt-Bild: How to be Good

How to be Good von Nick Hornby

Clara Drechsler (Übersetzer), Harald Hellmann (Übersetzer)
Sondereinband von Kiepenheuer & Witsch
Preis bei Amazon: EUR 19,90

ISBN: 3462030272, Erscheinungsdatum: August 2001
Produktgruppe Bücher
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Produktbeschreibung

Sie ist eine gute Ärztin, Sie hat eine normale chaotische Familie - zwei Kinder und einen frustrierten Ehemann - einen unveröffentlichten Schriftsteller- der aber einen recht passablen Hausmann abgibt. Katie Carr, Ich-Erzählerin und Heldin in Nick Hornbys neuem spritzigem Roman, tut ihr Bestes. Doch das reicht nicht, als der charismatische, moraltriefende Heiler DJ GoodNews auftaucht. Der hat sich nämlich vorgenommen, aus ihnen allen gute Menschen zu machen...

Aus der Amazon.de-Redaktion

David ist nicht mehr zornig! So hatte Katie sich die Wende in ihrer Ehe nicht vorgestellt, als sie kurz nach einem Seitensprung ihrem Mann per Handy die Scheidungsabsicht mitteilte. Katie, die Ärztin, intelligent und beseelt von ihrer Mission, Gutes zu tun, hat für Obdachlose ein Herz, ist für den Weltfrieden und rundum mit sich zufrieden. Schwarzer Fleck in ihrem makellosen Gutmenschen-Kosmos war einzig die Ehe mit David, diesem übel gelaunten, zynisch-witzigen Möchtegernschriftsteller, der in einer Kolumne ihrer Lokalzeitung als "der zornigste Mann in Holloway" auftrat und Rundumschläge gegen seine Lieblingsfeinde austeilte: Softe Ökos, verwirrte Alte, die im Bus nie Wechselgeld parat hatten, alternative Heilmethoden und dergleichen mehr. Mit einem solch negativ Vibrierenden mochte Katie Tisch und Bett nicht mehr teilen -- und dann dies. Ausgerechnet ein schäbiger Geistheiler namens DJ GoodNews hatte Davids ewiges Rückenleiden kuriert und -- so schien es Katie -- eine gründliche Gehirnwäsche gratis mitgeliefert!

Offensichtlich hat Nick Hornby in seinem bisher reifsten Werk Ereignisse aus seiner eigenen gescheiterten Ehe verarbeitet -- erstaunlicherweise aus der Sicht seiner Frau. Müßig zu spekulieren, ob dies nachträglicher Liebesbeweis oder lediglich durchtriebene Abrechnung ist, jedenfalls feiert Hornby sein Alter Ego David als Entdecker des wahren Guten, während er Katies Philanthropie als selbstgerechte Makulatur entlarvt.

Selbst beim eigenen Rosenkrieg pflegt Hornby seine sattsam bekannte Mixtur aus pfeilsicherem Sarkasmus und britischstem Trockenhumor. Wie der zum Sänftling geläuterte David, früher ein Fan von schnellem Hauruck-Sex, im Bett plötzlich zum romantischen Endlosstreichler mutiert, ruft beim Leser ein Kichern, bei Katie lediglich Stirnrunzeln hervor. Spätestens nach einstündiger, höhepunktloser Dauerbefühlung wünscht sie sich gähnend die Hauruck-Version ihres Gatten zurück und spätestens hier zeigen sich Hornbys Qualitäten als Eheratgeber: Misstraue jedem Lebenspartner mit Hang zu Esoterik und Erleuchtung.

Immer wieder umkreist Hornby die titelgebende Frage: Wer oder was ist gut und ist reine Güte nicht letztendlich der Tod jeder menschlichen Beziehung? In Hornbys witzig-traurigem Ehedramolett mit seinen funkelnd klugen Wortfechten, eindeutig: ja. --Ravi Unger

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Produkt-Bild: High Fidelity

High Fidelity von Nick Hornby

Clara Drechsler (Übersetzer), Harald Hellmann (Übersetzer)
Gebundene Ausgabe von Kiepenheuer & Witsch
Der Artikel ist bei Amazon.de derzeit nicht verfügbar.

ISBN: 3462025244, Erscheinungsdatum: 1996, Auflage: N.-A.
Produktgruppe Bücher
Zoom ± Produkt-Bild: High Fidelity

Aus der Amazon.de-Redaktion

Definitiv eines der fünf besten Bücher, die jemals über das seltsame Paarungsverhalten von Männern geschrieben wurden: Witzig, ironisch, aber auch ergreifend erzählt Nick Hornby in High Fidelity vom ganz normalen Chaos der Liebe und wie ein 35-jähriger Musikfreak von seiner Freundin verlassen wird, in sich geht, leidet und sie am Ende zurückgewinnt.

Rob hat sich nie an das CD-Zeitalter gewöhnen können. In seinem kleinen Plattenladen verkauft er ausschließlich die guten alten Vinylscheiben. Auch ansonsten tut er sich schwer mit Veränderungen -- zum Beispiel mit dem Erwachsenwerden. Aber als er von Laura sitzen gelassen wird, versucht er sein bisheriges Leben zu resümieren. Er stellt eine Top-5-Liste seiner ärgsten Liebeskummmer-Erlebnisse auf und versucht sogar, diese Exfreundinnen zwecks Vergangenheitsbewältigung alle zu treffen. Robs Versuch, sein Scheitern auf ganzer Linie zu begreifen und in Worte zu fassen, folgt man begeistert bis zur letzten Zeile. Und spätestens beim mit viel Augenzwinkern erzählten Happy End, hat man diesen Typen richtig ins Herz geschlossen.

Wenn Robs größtes Talent -- wie er selbst sagt -- darin besteht, einem "Bündel Durchschnittlichkeit eine kompakte Form zu geben", dann liegt Nick Hornbys Stärke zweifellos darin, diese Durchschnittlichkeit ebenso sympathisch wie tragikomisch aufs Papier zu bringen. Die tiefen Einblicke auch in die letzten und seltsamsten Winkel der Männerseele, die High Fidelity gewährt, werden nicht nur Frauen interessieren und amüsieren. Der Roman ist auch ideales Lesefutter für Menschen, die in den 70er-Jahren aufgewachsen sind, Popmusikfans und Schallplattensammler, Männer mit oder ohne Liebeskummer, und natürlich alle, die auch leidenschaftlich gerne Top-5-Listen erstellen. --Christian Stahl

Amazon.de-Hörbuchrezension

Schon ein bisschen enttäuschend: Obwohl vom Verlag angekündigt, wird High Fidelity nicht von Wolfgang Niedecken vorgetragen. Es hätte mich interessiert, wie der BAP-Sänger den Musik-Junkie Rob Fleming mit seinen Frauenprobleme zum Leben erweckt. Immerhin hat auch Gerd Köster eine interessante Reibeisenstimme, die gut zu einem Mann passt, dem das Leben schon so manches Bein gestellt hat. Der ehemalige Sänger der Schroeder Roadshow und Tom-Waits-Interpret ist zwar kein gelernter Schauspieler, aber auch Hornbys Stil ist ja eher schnoddrig und orientiert an der Umgangssprache: Als säße man neben Rob in einem Londoner Pub und lauschte bei einem Glas Bitter der ebenso offenen wie komischen Beichte seiner Frauendesaster und Männerängste. Zwei-, dreimal darf Köster sogar kurz einen Song anstimmen und so seine Sangeskünste unter Beweis stellen. In die Top 5 meiner Lieblings-Audiobooks hat es High Fidelity zwar nicht ganz geschafft -- dennoch eine gelungene und sehr empfehlenswerte Produktion. --Christian Stahl

Spieldauer: ca. 280 Minuten, 3 MCs. Erhältlich auch als CD.

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